RØDECaster Pro-Firmware 2.1 ist da! Entdecken Sie die unglaublichen neuen Funktionen
Das nächste große Firmware-Update für den RØDECaster Pro ist da! Im April hatten wir eine Beta-Version der Firmware 2.1 angekündigt. Seitdem haben wir zahlreiche Rückmeldungen und Vorschläge dazu erhalten, was Ihnen an der Firmware gefällt, was Sie ändern würden und wie der RØDECaster Pro noch besser für Sie funktionieren könnte.
Das war für die Entwicklung der neuen Firmware äußerst hilfreich. Ein großes Dankeschön an alle, die die Beta heruntergeladen und sich die Zeit genommen haben, sie zu testen. Herzlichen Glückwunsch an De Audio Fabrique, Tudor, Francisco Aguilar, Henrik Berby, Bjorn und Catie Lake – Sie alle haben für Ihre äußerst hilfreichen Vorschläge ein Podcasting-Preispaket gewonnen. Wir werden uns schon bald bei Ihnen melden, um Ihre Daten aufzunehmen – halten Sie also Ausschau nach unserer Nachricht.
Und nun ohne weitere Umschweife: RØDECaster Pro-Firmware 2.1! Sie baut auf früheren Updates auf, die den RØDECaster Pro in vielerlei Hinsicht verbessert haben – unter anderem durch zusätzliche Mehrspuraufnahme-Optionen, eine Optimierung der Soundpads, Verbesserungen der Audioverarbeitungs-Engine und praktische Updates für die Companion App.
Jetzt haben wir noch mehr Funktionen freigeschaltet, darunter die vollständige, detaillierte Kontrolle über alle Verarbeitungsparameter, neue Bearbeitungs- und Exportoptionen, erweiterte Mehrspur-Funktionen und vieles mehr.
Laden Sie die neue Firmware hier herunter. Im Folgenden stellen wir Ihnen die neuen Funktionen ausführlicher vor.

Detaillierte Kontrolle über die gesamte Audioverarbeitung
Eine der häufigsten Funktionsanfragen war die Möglichkeit, die integrierten Audioprozessoren des RØDECaster Pro fein abzustimmen. Jetzt ist das möglich!
Bisher wurde die gesamte Audioverarbeitung über einen einfachen Ein-/Aus-Schalter gesteuert. Für noch mehr Kontrolle über Ihr Audiosignal haben wir jetzt einen „Effekte-Bearbeitungsmodus“ integriert. Damit können Sie alle Parameter des Kompressors, Noise Gates, De-Essers, APHEX Aural Exciters, Big Bottoms und Hochpassfilters anpassen. So können Sie einen einzigartigen Klang für Ihre Podcasts erzeugen.
Um den „Effekte-Bearbeitungsmodus“ aufzurufen, drücken Sie die Einstellungstaste und navigieren Sie zu „Advanced“ > „Audio“ > „Processing“ > und aktivieren Sie anschließend „Effects Edit Mode“. Wenn Sie nun die Einstellungen für einen Kanal aufrufen und „Audio Processing“ drücken, sehen Sie Symbole für jeden Prozessor.
Bevor Sie mit der Feinabstimmung beginnen, werden Sie auf der Startseite „Audio Processing“ einen „Processing“-Schalter bemerken. Dabei handelt es sich um einen globalen Bypass-Schalter, mit dem Sie alle Prozessoren gleichzeitig ein- und ausschalten können, um einfach zu beurteilen, welchen Einfluss sie auf Ihr Audiosignal haben.
Wir gehen hier nicht ausführlich auf die Funktion der einzelnen Parameter ein (klicken Sie hier, um mehr über die Audioprozessoren des RØDECaster Pro zu erfahren). Im Wesentlichen haben Sie jetzt Zugriff auf alle Bedienelemente, die Sie auch in einem professionellen Plug-in oder Hardwaregerät finden würden. Damit können Sie den RØDECaster Pro präzise auf Ihre Stimme, Ihre Umgebung und das von Ihnen verwendete Equipment abstimmen.
Wenn Sie einen Prozessor nicht verwenden möchten, können Sie ihn einfach über den Schalter oben rechts im Editor deaktivieren. Mit der Pfeiltaste oben links setzen Sie die Parameter auf den Stand zurück, der beim ersten Öffnen des Prozessors vorlag. Das dient als Sicherheitsnetz, falls Ihr Audiosignal in einen unangenehmen Bereich gerät.
*Profi-Tipp: Wir haben die Symbole im Menü „Audio Processing“ entsprechend der Signalkette der Effekte angeordnet: Hochpassfilter > Noise Gate > De-Esser > Kompressor > Aural Exciter > Big Bottom.
Wenn Ihnen diese umfassende Kontrolle zu viel ist und Sie wieder zum unkomplizierten Effekte-Editor mit einem einzigen Schalter zurückkehren möchten, deaktivieren Sie einfach den „Effects Edit Mode“.

Firmware-Version 2.1 gibt Ihnen vollständige Kontrolle über alle Audioprozessoren des RØDECaster Pro, einschließlich Noise Gate, Kompressor, Hochpassfilter, De-Esser und APHEX-Prozessoren.
Der Master-Bus-Kompressor
Neben den Kompressoren der einzelnen Kanäle verfügt der RØDECaster Pro jetzt über einen Master-Bus-Kompressor. Dieser Kompressor wird auf das Summensignal Ihres RØDECaster Pro angewendet, einschließlich jedes Mic-Eingangs, des Smartphone-, USB - und Bluetooth-Kanals sowie der Soundpads.
Um ihn aufzurufen, öffnen Sie das Einstellungsmenü und wählen Sie „Channels“ > „Master Compressor“. Neben den üblichen Parametern eines Kompressor-Plug-ins oder Hardwaregeräts gibt es Anzeigen für Eingangspegel (grün), Ausgangspegel (gelb) und Pegelreduktion (rot).
Der Master-Bus-Kompressor ist praktisch, um Ihren Podcast klanglich zusammenzufügen und eine ausgewogene Gesamtmischung sicherzustellen. Gehen Sie beim Anpassen jedoch vorsichtig vor, da zu starke Kompression Ihren Podcasts einen unnatürlichen Klang verleihen kann. Wenn Sie den Master-Kompressor nicht verwenden möchten, können Sie ihn einfach über den Schalter oben rechts deaktivieren.

Der neue Master-Bus-Kompressor sorgt dafür, dass Ihre Podcasts klanglich zusammenpassen und präsent wirken.
Effekte-Editor der Companion App
Sie können diese erweiterten Anpassungsmöglichkeiten nicht nur über die Touchscreen-Oberfläche des RØDECaster Pro nutzen, sondern Ihre gesamte Bearbeitung auch am Computer über die RØDECaster Pro Companion App vornehmen.
Verbinden Sie Ihren RØDECaster Pro einfach mit dem Computer, schalten Sie ihn ein und öffnen Sie die App. Gehen Sie anschließend zu „File“ > „Open Effects Editor“ – dort können Sie alle Prozessoren in Echtzeit anpassen. In den Kanal- und Master-Bus-Kompressoren gibt es sogar eine Verarbeitungskurve, mit der Sie leicht verfolgen können, wie sich die Kompressionseinstellungen auf Ihr Audiosignal auswirken, sowie Anzeigen für Eingangspegel und Pegelreduktion.
*Profi-Tipp: Wenn Sie mit Ihrer gesamten Audioverarbeitung zufrieden sind und Ihre Einstellungen speichern möchten, klicken Sie auf „File“ > „Save Show“. Dadurch wird eine Momentaufnahme aller Einstellungen einschließlich sämtlicher Effektparameter gespeichert.
Mehr zu den Updates der Companion App folgt später.
Pegelanzeigen im Broadcast-Stil
Wir haben außerdem die Option hinzugefügt, auf dem Startbildschirm Pegelanzeigen im Broadcast-Stil mit präzisen dBFS -Markierungen für jeden Kanal einzublenden. Damit erhalten Sie noch mehr Kontrolle über Ihre Aufnahmepegel. Um diese Funktion zu aktivieren, öffnen Sie das Einstellungsmenü > „Advanced“ > „Audio“ > „Operations“ > und aktivieren Sie den Schalter „Broadcast Meters“.

Pegelanzeigen im Broadcast-Stil mit dBFS -Markierungen!
Soundpad-Overdubbing
Eine weitere neue Funktion ist der Overdub-Modus für Soundpads. Auf die Soundpads geladene Audiodateien können jetzt overdubbt werden. So können Sie Layer-Sounds erstellen, VOs über Musik aufnehmen, individuelle Werbeeinspieler erstellen und vieles mehr.
Um diese Funktion aufzurufen, öffnen Sie die Soundpad-Einstellungen, indem Sie auf der Startseite das Notensymbol drücken, und tippen Sie anschließend auf das Soundpad, das Sie overdubben möchten. Drücken Sie nun „Record“ und tippen Sie auf den Schalter „Overdub“. Die Audiopegelanzeige wird blau.
Wenn Sie das Soundpad-Audiosignal von Anfang an overdubben möchten, tippen Sie auf die rote Aufnahmetaste, um die Aufnahme zu starten. Sie können auch jeden beliebigen Abschnitt des Audios overdubben. Drücken Sie dazu die Wiedergabetaste und bewegen Sie sich auf der Zeitleiste zu dem Punkt, an dem Sie beginnen möchten. Drücken Sie anschließend die Aufnahmetaste, um das Overdubbing zu starten, und die Stopptaste, wenn Sie die Aufnahme beenden möchten. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, tippen Sie auf „Save“, andernfalls auf „Discard“ und beginnen Sie erneut.

Mit der neuen Overdub-Funktion können Sie jedes Soundpad overdubben, um Layer-Sounds zu erstellen, VOs über Musik aufzunehmen, individuelle Werbeeinspieler zu erstellen und vieles mehr.
Mehrspuraufnahme hinter dem Fader
Bisher war bei Mehrspuraufnahmen auf dem Computer das Ausgangssignal des RØDECaster vor dem Fader abgegriffen. Das bedeutete, dass alle Ihre Einstellungen – einschließlich der Positionen der Pegelanzeigen und jeder angewendeten Verarbeitung – umgangen wurden und eine unbearbeitete Aufnahme entstand.
Jetzt können Sie auch hinter dem Fader aufnehmen. Diese Option finden Sie unter „Settings“ > „Advanced> „Audio“ > „Multitrack“; tippen Sie dort auf den Schalter „Post Fader“.
Nach der Aktivierung werden sämtliche Verarbeitung, Effekte und Fader-Positionen zusammen mit Ihrem Podcast aufgenommen. Das bedeutet, dass alle Änderungen, die Sie während der Podcast-Aufnahme vornehmen, direkt in Ihre Mehrspurdateien geschrieben werden. Das ist ideal, wenn Sie Zeit in der Postproduktion sparen möchten. Es bedeutet jedoch auch, dass Sie bei einem Fehler während der Aufnahme keine unbearbeitete Version als Rückfallebene haben. Seien Sie daher bei Aufnahmen im Post-Fader-Modus besonders sorgfältig.
Weitere spannende neue Funktionen
Aktualisierte Benutzeroberfläche
Um all die neuen Funktionen unterzubringen, haben wir die Menünavigation und Benutzeroberfläche des RØDECaster Pro aktualisiert. Dadurch wird der Zugriff auf Funktionen einfacher und der gesamte Workflow effizienter.
Sie werden feststellen, dass wir die Farben der Kanalauswahltasten aktualisiert haben. Diese entsprechen nicht nur der Farbe der jeweiligen Kanaloberfläche, sondern auch den Farben der RØDE XLR-ID Kabelkennzeichnungsringe. So bleibt Ihr Setup noch übersichtlicher, und Sie wissen jederzeit, wer spricht.
Durch Wischen zur Startseite
Eine weitere praktische neue Funktion ist die Möglichkeit, aus jedem Menü nach oben zu wischen, um zur Startseite zurückzukehren. Um zur vorherigen Ansicht zurückzukehren, wischen Sie einfach nach unten.
Soundpad-Looping
Schließlich gibt es jetzt die Möglichkeit, ein Soundpad endlos zu wiederholen. Öffnen Sie dazu den Editor des Soundpads, das Sie in einer Schleife wiedergeben möchten, und tippen Sie auf die Pfeiltaste neben den Wiedergabeoptionen. Damit wechseln Sie zwischen Loop-Modus und einmaliger Wiedergabe.
TRRS -Ausgangs-Pad
Wir haben außerdem ein -6dB -Pad für den TRRS -Ausgang integriert. Sie finden es unter „Settings“ > „Advanced“ > „Audio“ > „Processing“ > und aktivieren Sie anschließend „TRRS output 6dB pad“.
Der Grund für diese Funktion ist ein Problem mit einigen Kommunikations-Apps, insbesondere mit speziell für Broadcast-Anwendungen entwickelten Apps. Diese Apps fügen dem Eingangssignal gelegentlich eine eigene digitale Verstärkung hinzu, was am anderen Ende der Verbindung zu Verzerrungen führt. Aktivieren Sie zur Vermeidung dieses Problems das -6dB -Pad, damit Ihr Signal sauber und klar bleibt.

Verbesserungen der Companion App
Neuer Firmware-Updater
Zum Abschluss haben wir einige praktische Verbesserungen an der RØDECaster Pro Companion App vorgenommen. Der Firmware-Updater ist jetzt in die Companion App integriert, wodurch der Aktualisierungsvorgang vereinfacht wird. Um Ihre Firmware zu aktualisieren, klicken Sie auf „File“ > „Update Firmware“.
Alle Audioprozessoren in Echtzeit steuern
Wie bereits erwähnt, können Sie den Effekte-Editor über die App aufrufen und alle Prozessoren in Echtzeit am Computer anpassen. Um den App-Editor zu öffnen, klicken Sie auf „File“ > „Open Effects Editor“.
Eine praktische Funktion des App-Editors ist die Möglichkeit, alle Effektparameter auf ihre Standardeinstellungen zurückzusetzen. Klicken Sie dazu auf das Zahnradsymbol oben rechts im Editor. Das ist hilfreich, wenn Sie mit dem Klang der Verarbeitung nicht zufrieden sind und mit einer sauberen Ausgangsbasis neu beginnen möchten.
Mit der Taste links daneben setzen Sie die Einstellungen auf den Stand zurück, der beim Öffnen des Prozessors vorlag – genau wie mit der Taste im Hardware-Editor des RØDECaster Pro.
Export für Ihre bevorzugte Podcast-Plattform
Wir haben außerdem neue Exportoptionen hinzugefügt, damit Sie Ihren Podcast einfacher auf verschiedenen Plattformen bereitstellen können. Klicken Sie im „Podcast Transfer Mode“ auf den Podcast, den Sie exportieren möchten. Anschließend steht Ihnen ein Dropdown-Menü mit allen wichtigen Podcast-Plattformen zur Verfügung. Wenn Sie eine Plattform auswählen, wird Ihr Podcast beim Export dafür optimiert – einschließlich Dateityp, Abtastrate, Bitrate und Lautheit.
Über „Advanced Settings“ können Sie die spezifischen Exporteinstellungen für die ausgewählte Plattform anzeigen. Wenn Sie in der Liste der Plattformen „Custom“ auswählen, können Sie die Einstellungen an Ihre Anforderungen anpassen.
Wir haben außerdem viel Feedback von Podcasterinnen und Podcastern erhalten, die längere Episoden aufnehmen und frustriert darüber waren, dass ihre Podcasts aufgrund einer Dateiformatbeschränkung standardmäßiger WAV-Dateien automatisch in 4-GB-Abschnitte aufgeteilt wurden.
Wir haben dieses Feedback aufgegriffen und eine neue Option entwickelt, die den Export von 64-Bit-WAV-Dateien ermöglicht. Sie finden sie unter „File“ > „Advanced“ und wählen Sie „Save 64bit Podcasts“. Wenn diese Option aktiviert ist, wird Ihr Podcast nicht mehr in 4-GB-Abschnitte aufgeteilt, sondern als eine durchgehende Aufnahme über die gesamte Länge Ihres Podcasts gespeichert. Dies wurde mit führenden Bearbeitungs- und Audio-Plattformen ohne Probleme getestet. Beachten Sie jedoch, dass ältere oder einfachere Software dieses 64-Bit-Format möglicherweise nicht unterstützt.
Das war’s für Firmware 2.1! Wir hoffen, dass Ihnen die neuen Funktionen gefallen. Wenn Sie Vorschläge haben, kontaktieren Sie uns bitte unter info@rode.com. Viel Spaß beim Podcasting!