„Worauf ich bei einem Podcast achte“: Hrishikesh Hirway

Hrishikesh Hirway ist der Schöpfer und Host von Song Exploder, einem Podcast, in dem Musiker den kreativen Entstehungsprozess ihrer Songs Stück für Stück aufschlüsseln. Zu den namhaften Gästen gehörten bereits Fleetwood Mac, Iggy Pop, St. Vincent und Tame Impala. Der Podcast zählt zu den weltweit erfolgreichsten Musik-Podcasts. 

Hrishi ist selbst Musiker und hat unter dem Namen The One AM Radio vier Alben veröffentlicht sowie Filmmusik und Musik für das Fernsehen komponiert. Außerdem ist er Co-Host und Produzent der Podcasts The West Wing Weekly und Home Cooking – und als Juror beim diesjährigen My RØDE Cast dabei!

My RØDE Cast ist unser jährlicher Podcast-Wettbewerb. Reiche eine 1–2-minütige Mini-Episode ein und gewinne mit etwas Glück einen Anteil an Preisen im Gesamtwert von 150.000 $. Mehr dazu erfährst du hier und hier kannst du jetzt teilnehmen – Einsendeschluss ist Dienstag, der 16. Juni. 

Damit du auf dem richtigen Weg bist, haben wir Hrishi gebeten, uns die vier Dinge zu nennen, auf die er bei einem großartigen Podcast achtet. Pass gut auf!

Einzigartige Inhalte

In erster Linie soll ein Podcast meiner Meinung nach etwas Neues, Interessantes und Fesselndes bieten. Es gibt unzählige Podcasts – was macht diesen hier besonders?

Guter Klang

Ein großartiges Gespräch oder eine spannende Geschichte lassen sich viel leichter aufnehmen, wenn das, was du hörst, auch großartig klingt – und zwar in jeder Hinsicht. Ein gutes Mikrofon ist wichtig, aber du musst auch darauf achten, wie du das Mic positionierst und in welchem Raum du aufnimmst, denn diese Aspekte haben ebenfalls großen Einfluss darauf, wie deine Audioaufnahmen klingen. Dein Podcast ist wie eine Party, zu der du deine Hörer eingeladen hast. Du bist der Gastgeber, und es liegt in deiner Verantwortung, ihnen einen angenehmen Ort zum Verweilen zu bieten, während du sie unterhältst. Guter Klang ist wie ein sauberer Ort, bevor die Gäste eintreffen.

Schnitt

Jeder Podcast profitiert unabhängig vom Genre vom Schnitt. Auf grundlegender Ebene sind das Kürzen langer, unbeholfener Intros und Übergänge Möglichkeiten, deinem Publikum entgegenzukommen und respektvoll mit seiner Zeit umzugehen. Das ist eine echte Kunst – und eine wichtige, die man beherrschen sollte. Bei einem schlechten Podcast fallen die Momente auf, die vom Schnitt profitiert hätten; bei einem großartigen Podcast bleibt der Schnitt unbemerkt.

Struktur

Auch dieser Aspekt wird leicht übersehen, denn wenn die Struktur gut umgesetzt ist, musst du nicht über sie nachdenken. Doch selbst Sendungen, die unstrukturiert wirken mögen, wie etwa ein Interview, folgen, wenn sie wirklich gut funktionieren, einem erzählerischen Spannungsbogen. Denke über Anfang, Mitte und Ende deines Podcasts nach. Finde heraus, aus welchen Teilen sie bestehen und wie sie zusammenpassen.

Einsendungen für My RØDE Cast sind bis Dienstag, den 16. Juni, um 12 PM (AEST) möglich – also leg los! Mehr dazu erfährst du hier.