Hinter dem Mikrofon: Interview mit der Sydneyer R&B-Künstlerin Ashli


Wir haben uns mit Ashli getroffen – einer unglaublichen aufstrebenden R&B-Künstlerin aus Sydney, die außerdem in unserer NT1 5th Generation-Kampagne zu sehen ist –, um herauszufinden, was sie inspiriert, wie sie ihre Songs schreibt und ihre Geschichten erzählt und wie sie dank des unwiderstehlichen Einflusses von Taylor Swift beinahe Country-Sängerin geworden wäre.

Singer wearing NTH-100 recording with NT1 5th Generation
Was hat dich dazu inspiriert, Musik zu machen, und was inspiriert dich, weiterzumachen?
 

Ich bin mit viel Musik von Singer-Songwritern aufgewachsen und war immer fasziniert davon, wie sie persönliche Erlebnisse in Songs verwandeln konnten, mit denen sogar ich als kleines Mädchen etwas anfangen konnte. Das hat mich ursprünglich dazu inspiriert, zum ersten Mal meine Gitarre in die Hand zu nehmen und eigene Texte zu schreiben. Ich glaube, das hält mich auch weiterhin am Ball: meine Liebe dazu, Geschichten zu erzählen und sie durch meine Songs mit anderen zu teilen.



Wenn es um deinen kreativen Prozess geht: Hältst du dich lieber an eine strukturierte Routine oder lässt du alles frei und spontan entstehen? Erzähl uns, wie dein Alltag aussehen könnte, wenn du an deiner Musik arbeitest.
 

Ich schreibe ständig Einzeiler und Gedichte in mein Notizbuch oder mein Smartphone. Wenn ich also mit einem Produzenten ins Studio gehe, hole ich diese Notizen als Inspiration hervor und nutze sie, um die Geschichte zu gestalten, die ich erzählen möchte. Außerdem habe ich bei all meinen Sessions immer ein großes grünes Notizbuch dabei. Ich liebe es, meine Ideen zu Papier zu bringen und den Entstehungsprozess des gesamten Songs vor mir zu sehen.

Wie sieht dein Raum/Studio zum Songwriting aus? Gibt es Equipment, das dich besonders inspiriert?
 

Ich schreibe viel zu Hause und liebe es, mich in einem kleineren, gemütlichen Raum aufzuhalten. Einige meiner Lieblingsstudios in Sydney vermitteln genau dieses Gefühl. Ein Notizbuch und ein Mikrofon sind für mich immer unverzichtbar. Wenn ich zum Schreiben in ein Studio gehe, nehme ich die Demo immer gerne mit nach Hause, damit ich weiter an den Lyrics feilen und Ideen entwickeln kann, auch wenn ich nicht im Studio bin. Ich möchte immer eine Demo mit schönem Gesang haben, damit ich die Vision des Songs klar vor Augen habe, noch bevor er vollständig fertig ist.



Wie gehst du dabei vor, die Geschichten, die du erzählen möchtest, in Lyrics zu übertragen?
 

Ich versuche, mir Zeit für das zu nehmen, was ich sagen möchte, und jeden Song als eigenständige Identität und Reise zu betrachten. Ich möchte herausfinden, welche Lyrics, Melodie und Produktion am besten zur Geschichte passen, statt mich daran zu orientieren, was bei anderen Songs funktioniert hat.

Singer wearing NTH-100 recording with NT1 5th Generation
Es scheint, dass menschliche Verbundenheit ein ziemlich wichtiges Thema in deiner Musik ist. Kannst du uns ein wenig mehr darüber erzählen, warum das so ist und wie du es in deiner Kunst erkundest?
 

Ich glaube, dieses Thema ist in meiner Musik so präsent, weil es auch in meinem Leben gerade eine so große Rolle spielt. Durch meine Beziehungen zu anderen Menschen habe ich viel über mich selbst gelernt. Ich habe das Gefühl, dass ich mich auf einer nie endenden Reise befinde, auf der ich erwachsen werde und meinen Platz in der Welt finde – daher ist das ganz natürlich eine große Inspirationsquelle für mein Songwriting.



Du bist offensichtlich von R&B beeinflusst, aber gibt es Musikgenres, für die du dich besonders begeisterst und die man deiner Musik nicht unbedingt anhören würde? Gibt es herausragende Künstler:innen in diesem Genre?
 

Ja! Ich bin ein riesiger Swiftie! Ich liebe außerdem Fleetwood Mac, Bruce Springsteen, Erykah Badu und The 1975! Es gibt noch so viele mehr, aber das sind einige meiner Favoriten, die mir gerade in den Sinn kommen.

Wenn du deinen größten persönlichen Einfluss nennen müsstest: Wer (oder was) wäre es, und wie hat er oder es dich beeinflusst?
 

Definitiv eine der ganz großen ist Taylor Swift. Ich war einfach so besessen von ihr, dass ich als Kind ihretwegen sogar Country-Sängerin werden wollte, haha! Für mich ist sie einfach eine der besten Geschichtenerzählerinnen. Manchmal höre ich ihre Musik und muss einfach weinen, haha!



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